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Till Christofzik
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Das in Schwarz-Weiß gehaltene Foto zeigt ein zerschlagenes Fenster. Foto: Pixabay Foto: Pixabay

Themenbereich Gesellschaftlicher Zusammenhalt

Extremismus als Triebkraft der gesellschaftlichen Spaltung

Wir leben in einer vielfältigen und bunten Gesellschaft. Das ist gut so und soll auch so bleiben. Zur Vielfalt gehören auch verschiedene Meinungen und politische Positionen.

Diese Pluralität von Meinung kann zu Diskussion und zu Streit führen. Auch das ist gut, denn ohne Streit lassen sich ethische und gesellschaftliche Fragen nicht verhandeln. Doch es gibt rote Linien. Wenn Menschen ihre Gleichwertigkeit abgesprochen wird, widerspricht dies den christlichen Grundüberzeugungen. Dann gilt es, dem als Christinnen und Christen sowie als Kirche zu widersprechen.

Hass ist mit der christlichen Botschaft nicht zu vereinbaren
In der öffentlichen Diskussion der letzten Jahre lässt sich eine Verrohung feststellen. Menschen tätigen Aussagen, die Gewalt legitimieren oder dazu aufrufen. Sie halten diese Positionen für anschlussfähig. Dies geschieht nicht in Wohnzimmern oder Kneipen, sondern vor laufenden Kameras, vor Journalistinnen und Journalisten oder in den sozialen Medien. Es sind nicht nur Privatpersonen, die dies tun, sondern auch Politikerinnen und Politiker, Mitarbeitende des öffentlichen Dienstes und Staatsbeamte in hohen Positionen. Gleichzeitig bleibt es nicht auf der Ebene von Diskussion und Sprache. Immer häufiger kommt es zu politisch motivierten Straftaten. Als Kirche gilt es, diesem Extremismus eine Absage zu erteilen und ihm entgegenzutreten, insbesondere dann, wenn  versucht wird Ausgrenzung, Hass und Gewalt mit christlicher Überzeugung zu rechtfertigen. Dazu trägt der Themenbereich „Gesellschaftlicher Zusammenhalt“ an der Evangelischen Akademie im Rheinland mit seiner Arbeit bei. Denn Hass ist nicht mit der christlichen Botschaft zu vereinbaren.  

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TC, ms / 16.08.2019



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