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Bildnachweis © Inna Levchenko – stock.abobe.com © Inna Levchenko – stock.abobe.com

Rückblick von Studienleiter Till Christofzik auf einen Vortrag in Moers

„Wir brauchen hoffnungsvolle Visionen für unsere Gesellschaft“

„Wenn wir für gesellschaftlichen Wandel keine eigenen hoffnungsvollen Visionen entwickeln, dann werden spaltende Akteure weiter versuchen diese Lücke zu füllen“, betont Studienleiter Till Christofzik mit Blick auf die aktuellen politischen Entwicklungen in Thüringen.

„Am Mittwoch, den 5. Februar, habe ich einen Vortrag zum Thema ‚Gesellschaft wandelt sich – welche Rolle spiele ich dabei ?‘  beim Neuen Evangelischen Forum im Kirchenkreis Moers gehalten“, so Till Christofzik weiter.“ Auf dem Weg dorthin kam in den Nachrichten die Meldung, dass in Thüringen der neue Ministerpräsident auch mit Stimmen der extremen Rechten gewählt wurde – zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Ich stellte mir die Frage: Sage ich etwas dazu? Kann ich zu meinem Thema sprechen, ohne etwas dazu zu sagen?“

Till Christofzik entschied sich, auch auf die aktuellen Ereignisse einzugehen, denn:
„Der soziale Wandel produziert Leerstellen an Orten alter Gewissheiten, wie Bundespräsident Steinmeier in seiner Antrittsrede 2017 betonte. Diese Leerstellen sind herausfordernd. Wenn wir für diese Leerstellen jedoch keine eigenen hoffnungsvollen Visionen entwickeln, dann werden spaltende Akteure weiter versuchen die Lücken zu füllen. Sie bieten einfache Antworten auf Verunsicherung und spalten dort, wo vielfältige Gemeinschaft gebraucht würde. Ein Tag wie gestern macht das besonders deutlich.“

Umso stärkender sei es deshalb für ihn gewesen, mit den Besucherinnen und Besuchern des Abends genau über diese Herausforderungen zu sprechen: „ Was brauchen wir, um gemeinsam, offen und demokratisch den sozialen Wandel zu gestalten? Danke für die Impulse aus dem Publikum!“

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TC, ms / 07.02.2020



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